Eriskirch,
die erste Bodenseegemeinde, auf die der Ferienreisenden aus
Friedrichshafen kommend trifft, eingebettet in eine bezaubernde
Schilf- und Uferlandschaft, bietet dem Besucher ein interessantes
Kultur- und Freizeitangebot.
Die
gotische Liebfrauenkirche mit ihrem weithin sichtbaren spitzen Turm,
das Wahrzeichen der Gemeinde, enthält Freskenzyklen, die bis in
das frühe 15. Jahrhundert zurück reichen. Zwei historische
Holzbrücken aus den Jahren 1824 und 1828 mit der seltenen
Springwerkkonstruktion finden sich in den Ortsteilen Eriskirch und
Oberbaumgarten. Führungen durch das Eriskircher Ried, dem
größtem Naturschutzgebiet am nördlichen Bodenseeufer,
vermittelt Einblicke in eine seltene Fauna und Flora. Zur Blütezeit
der sibirischen Schwertlilie (Ende Mai bis Anfang Juni) verwandeln
sich hektargroße Wiesen im Naturschutzgebiet in ein blaulila
Farbspiel und künden vom größten Vorkommen dieser
Lilienart (Iris sibirica) in ganz Europa.
Über die Jahrhunderte hat sich Eriskirch seinen ländlichen Dorfcharakter erhalten, so dass von Trubel und Hektik unserer Zeit hier noch nichts zu spüren ist. Rund um den verträumten Urlaubsort, der von dem romantischen Flusslauf der Schussen geteilt wird, laden ausgedehnte Obstanlagen, Hopfengärten und viel Wald zu erholsamen Spaziergängen, Wanderungen, Inlinerfahrten oder Radausflügen ein.
Bild links: Liebfrauenkirche Eriskirch | Bild rechts: Kinderbecken im Strandbad
Das
großzügig angelegte Seestrandbad verführt zum
Schwimmen in einem 50m Edelstahlbecken mit Wasserrutsche und
speziellem Kinderbereich. Mehrere schöne Gaststätten sorgen
für das Leibliche Wohl der Gäste. All diese Eigenschaften
haben dazu beigetragen, dass Eriskirch das Prädikat eines
„staatlich anerkannten Erholungsorts“ erhielt.
Quelle Bild/Text: Verkehrsamt Eriskirch