Rorschach ist
Bezirkshauptort einer Region, die zu den reizvollsten Landschaften
des Kantons St. Gallen gehört. Die landschaftliche Vielfalt, das
reiche kulturelle Erbe und die vielen attraktiven Ausflugsziele
lassen den Aufenthalt in dieser Gegend zu einem einzigartigen
Erlebnis werden.
Bild links: Hafen Rorschach am Bodensee
Es ist vom See und vom Land aus nicht zu übersehen, das historische Kornhaus Rorschachs, das nicht nur das unbestrittene Wahrzeichen der Hafenstadt ist, sondern auch als schönstes Kornhaus der Schweiz gilt. Der markante Bau aus dem Jahre 1749 diente bis 1908 als Lagerhaus und Umschlagplatz für ausländische Getreidelieferungen. Heute beherbergt es ein Museum mit eindrücklichen Modellen der Stadt, mit Darstellungen von Pfahlbaukulturen, die die Vergangenheit neu aufleben lassen, z.B. in Form von im Massstab 1:1 rekonstruierten Häusern aus Jungsteinzeit und Bronzezeit, die einen um 3000 – 4000 Jahre zurück zu den ersten Siedlern am See versetzen.
Das Kornhaus Rorschach am Bodensee
Die Stadt mit rund 8'400
Einwohnern wurde von den Alemannen gegründet, doch das
entscheidende Datum für die Entwicklung von Rorschach war der
12. Juni 947, verlieh doch König Otto I. an Abt Graloh von St.
Gallen für den Hafenort Rorschach das Markt-, Münz- und
Zollrecht. Dieses bedeutsame Ereignis war für die Entwicklung
der Fürstabtei als Besitzerin des Ortes Rorschach wie auch für
die Bevölkerung von Rorschach ausserordentlich wichtig und wurde
1947 als einer der bedeutsamen Marksteine in der Geschichte der Stadt
Rorschach gebührend als „Millenarium“ gefeiert. Im
ehemaligen Kloster Mariaberg ist die Pädagogische Hochschule
untergebracht.
Quelle Bild/Text: Stadt Rorschach